FREMO-Betrieb: Working the Timetable — Duty Plans

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When I started taking on FREMO duties, I found that a timetable is more than a list of departure and arrival times. The duty plan tells me which trains to work, which operating documents to use and, on freight duties, where I may need to shunt. These real examples show how the assignments increase in complexity.

Working the Timetable

The duty plans illustrated here use a difficulty rating from Level 1 to Level 3 (one to three stars). The rating helps me choose a suitable assignment; it should not be taken as a universal rule for every FREMO arrangement.

Level 1 (★)
  • Operate a passenger train, railcar, or simple freight train (Gag) from Point A to Point B.
  • Make one or two intermediate stops according to the timetable.
  • Follow signals and speed restrictions.
  • On dispatcher-controlled secondary lines (Zugleitstrecken), request permission to proceed (Fahrerlaubnis, Fe) before departure and report your arrival (Ankunftmeldung, Ak) at the designated station.
  • Usually involves little or no shunting.

An example of a Level 1 duty: operating a three-unit railcar train from Neulippertor to Dellbrück. Upon arrival at Dellbrück, the conductor reports the train’s arrival (Ankunftmeldung, Ak) to the train dispatcher (Zugleiter).

Best suited for: Newcomers who want to become familiar with timetable operation, train reporting procedures, and the layout without the added complexity of shunting.

Level 2 (★★)
  • Operate a local freight train (Ng), dropping off and picking up wagon groups along the route.
  • Perform light shunting operations at intermediate stations and customer sidings.
  • Work under the direction of a shunting manager (Rangierleiter), where required.
  • Follow wagon cards and train documentation to ensure wagons are marshalled correctly.
  • On dispatcher-controlled secondary lines (Zugleitstrecken), you may need to report your arrival (Ankunftmeldung, Ak) at intermediate stations and request permission to proceed (Fahrerlaubnis, Fe) for the next section of line.

Best suited for: Operators who are comfortable with timetable operation and train reporting procedures and are ready to learn basic freight handling and shunting.

Level 3 (★★★)
  • Operate a local freight train (Ng) with extensive wagon pickup and set-out work along the route.
  • Perform heavy shunting operations at intermediate stations and customer sidings.
  • Work independently, without the assistance of a shunting manager (Rangierleiter).
  • Plan and execute shunting moves efficiently while keeping to the timetable.
  • Manage turnouts, derailers, keys, and local operating procedures on your own.
  • Pause shunting activities and clear the main track when required for other trains.
  • Set and restore routes as necessary to allow other trains to pass.
  • Follow wagon cards and train documentation to ensure wagons are marshalled and delivered correctly.
  • On dispatcher-controlled secondary lines (Zugleitstrecken), you may need to make arrival reports (Ankunftmeldung, Ak), request permission to proceed (Fahrerlaubnis, Fe), and provide departure or section-clear reports (Verlassenmeldung, Vm).

An example of a Level 3 duty plan consisting of two local freight train timetables Ng 8443 and Ng 8444. The driver performs approximately two hours of shunting at Rosenthal and Eltingen on the outbound journey, followed by a further 45 minutes of shunting at Rosenthal on the return trip.

Best suited for: Experienced operators who are comfortable managing freight handling, independent decision-making, train reporting procedures, and complex shunting operations simultaneously.

Choosing a Duty Plan

Some duty plans contain only a single timetable with a fixed difficulty level. Others may include multiple timetables—sometimes a dozen or more—with a mix of difficulty levels throughout the session.

Choose a duty plan that matches your experience and comfort level. A well-chosen assignment will be far more enjoyable than one that leaves you struggling to keep up with the timetable or operating requirements.


DEUTSCHE VERSION

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Als ich bei FREMO meine ersten Dienste übernahm, wurde mir schnell klar, dass ein Fahrplan mehr ist als eine Liste von Abfahrts- und Ankunftszeiten. Der Dienstplan zeigt mir, welche Züge ich fahre, welche Unterlagen ich brauche und wo unterwegs gegebenenfalls rangiert werden muss. An diesen echten Beispielen lässt sich gut erkennen, wie die Anforderungen steigen.

Arbeiten nach Fahrplan

Die hier gezeigten Dienstpläne sind nach Schwierigkeit in die Stufen 1 bis 3 eingeteilt (ein bis drei Sterne). Das hilft mir, einen passenden Dienst auszuwählen. Eine verbindliche Einteilung für alle FREMO-Arrangements ist das jedoch nicht.

Stufe 1 (★)
  • Einen Personenzug, Triebwagen oder einfachen Ganzgüterzug (Gag) von A nach B fahren.
  • Je nach Fahrplan ein oder zwei Zwischenhalte einlegen.
  • Signale und Geschwindigkeitsbeschränkungen beachten.
  • Auf Zugleitstrecken vor der Abfahrt die erforderliche Fahrerlaubnis (Fe) einholen und am vorgesehenen Bahnhof die Ankunft melden (Ankunftmeldung, Ak).
  • In der Regel fallen kaum oder keine Rangierarbeiten an.

Beispiel für einen Dienst der Stufe 1: Ein dreiteiliger Triebwagenzug fährt von Neulippertor nach Dellbrück. Nach der Ankunft in Dellbrück meldet der Zugführer dem Zugleiter die Ankunft (Ankunftmeldung, Ak).

Geeignet für: Einsteiger, die den Fahrplanbetrieb, die Zugmeldungen und das Arrangement kennenlernen möchten, ohne sich gleich mit Rangierarbeiten beschäftigen zu müssen.

Stufe 2 (★★)
  • Einen Nahgüterzug (Ng) fahren und unterwegs Wagengruppen zustellen und abholen.
  • Leichtere Rangierarbeiten in Zwischenbahnhöfen und bei Gleisanschlüssen durchführen.
  • Wo vorgesehen, unter der Leitung eines Rangierleiters arbeiten.
  • Anhand der Wagenkarten und Zugunterlagen auf die richtige Zusammenstellung des Zuges achten.
  • Auf Zugleitstrecken gegebenenfalls an Zwischenbahnhöfen die Ankunft melden (Ak) und für den nächsten Streckenabschnitt eine Fahrerlaubnis (Fe) einholen.

Geeignet für: Mitspieler, die mit Fahrplanbetrieb und Zugmeldungen vertraut sind und nun die Grundlagen der Güterzugbedienung und des Rangierens kennenlernen möchten.

Stufe 3 (★★★)
  • Einen Nahgüterzug (Ng) mit umfangreichen Wagenzustellungen und -abholungen entlang der Strecke fahren.
  • Anspruchsvolle Rangierarbeiten in Zwischenbahnhöfen und bei Gleisanschlüssen durchführen.
  • Ohne Unterstützung eines Rangierleiters selbstständig arbeiten.
  • Die Rangierbewegungen sinnvoll planen und ausführen, ohne den Fahrplan aus dem Blick zu verlieren.
  • Weichen, Gleissperren und Schlüssel selbst bedienen und die örtlichen Betriebsvorschriften beachten.
  • Bei Bedarf das Rangieren unterbrechen und das Hauptgleis für andere Züge freimachen.
  • Fahrwege so stellen und anschließend wieder zurücknehmen, dass andere Züge passieren können.
  • Mit Wagenkarten und Zugunterlagen sicherstellen, dass die Wagen richtig gereiht und zugestellt werden.
  • Auf Zugleitstrecken gegebenenfalls Ankunftmeldungen (Ak) und Verlassenmeldungen (Vm) abgeben sowie die erforderliche Fahrerlaubnis (Fe) einholen.

Beispiel eines Dienstplans der Stufe 3 mit zwei Nahgüterzügen, Ng 8443 und Ng 8444. Auf der Hinfahrt rangiert der Triebfahrzeugführer ungefähr zwei Stunden in Rosenthal und Eltingen; auf der Rückfahrt kommen weitere 45 Minuten Rangierarbeit in Rosenthal hinzu.

Geeignet für: Erfahrene Mitspieler, die Güterzugbedienung, selbstständige Entscheidungen, Zugmeldungen und umfangreiche Rangierarbeiten gleichzeitig bewältigen können.

Den passenden Dienstplan auswählen

Manche Dienstpläne enthalten nur einen Buchfahrplan mit einem festen Schwierigkeitsgrad. Andere umfassen mehrere Zugleistungen – manchmal ein Dutzend oder mehr – mit unterschiedlichen Anforderungen im Verlauf der Betriebssession.

Ich suche mir deshalb möglichst einen Dienst aus, der zu meiner Erfahrung und meinem sicheren Gefühl beim Betrieb passt. So macht mir die Aufgabe deutlich mehr Freude, als wenn ich ständig versuchen müsste, mit Fahrplan und betrieblichen Anforderungen Schritt zu halten.