FREMO N-RE 2026 Meet in Hanau-Großauheim: Let’s Get Dirty

Deutsche Version weiter unten, hier klicken.

It has been exactly one year since I joined FREMO. At the Ascension of Christ meet (Christi Himmelfahrt) last year, I attended my very first FREMO N-RE meeting in Hanau-Großauheim. Between then and now, I have taken part in three more meets and learned a tremendous amount about railway operations along the way.

This year, I decided to call the meet “Let’s Get Dirty”.

Looking at the FREMO arrangement above, one module immediately dominates the scene. Yes, Jan Schirling brought along his ever-impressive US Steel Haslingen complex, complete with its sprawling multi-track steelworks. For anyone with an eye for detail, this module is an absolute joy to study. It is the kind of modelling that only comes from someone who truly understands how a steel plant works inside and out. That is hardly surprising — Jan works for a German steel conglomerate in Duisburg, right in the heart of Germany’s steel belt.

Of course, no steel industry works without a port to feed the furnaces around the clock with coal and iron ore. That is where Carsten Eisfeld’s still work-in-progress Luport comes in, perfectly complementing and completing the Haslingen steel operation within our FREMO setup.

The operating potential around the steel complex was immense. Long iron ore trains waited to be sorted and shunted around Luport, alongside brown coal traffic arriving from the Czech Republic for the power plant at Arzberg. There was more than enough work to keep three or four operators fully occupied throughout an entire session just in the port area alone. Haslingen itself also required a full team — two operators handling the constant shunting duties, while another dispatched trains onto the main line and coordinated movements to the four stations branching off the single-track line from Haslingen.

This year also saw strong participation from three Czech members, who brought along their impressive modules, including Smržovka (Daniel Merhaut), Žst. Luby, Vlečka Přístav Holešky (Daniel Buchtela) and Dobříš (Jan Honza).

We also saw several modules that had not appeared at previous meets — at least not at the ones I attended over the past year. They were every bit as impressive and added even more variety to the arrangement.

After a year of learning operations and running trains at FREMO meets, I am now looking forward to starting work on my own FREMO module, “Effem (Eitze)”. If all goes well, I hope it will make its first outing in May 2027. Stay tuned for the progress on this blog.


DEUTSCHE VERSION

FREMO N-RE 2026 Treffen in Hanau-Großauheim: Let’s Get Dirty

Jetzt ist es tatsächlich genau ein Jahr her, seit ich bei FREMO eingestiegen bin. Beim Christi-Himmelfahrt-Treffen im vergangenen Jahr war ich zum ersten Mal überhaupt bei einem FREMO-N-RE-Treffen in Hanau-Großauheim dabei. Seitdem habe ich an drei weiteren Treffen teilgenommen und unterwegs unglaublich viel über Betrieb, Zugbildung und die Abläufe hinter dem Fahrplan gelernt.

Für das diesjährige Treffen hatte ich ziemlich schnell einen Titel im Kopf: Let’s Get Dirty.

Denn wenn man sich den Aufbau angesehen hat, fiel ein Modul sofort ins Auge. Ganz klar: Jan Schirling hatte wieder sein beeindruckendes US-Steel-Haslingen mitgebracht — inklusive der riesigen, mehrgleisigen Stahlwerksanlagen. Für jeden, der Freude an industriellen Details hat, ist dieses Modul eigentlich ein einziger Dauerblickfang. Man merkt sofort, dass hier jemand modelliert, der genau versteht, wie ein Stahlwerk tatsächlich funktioniert. Das überrascht allerdings kaum, denn Jan arbeitet selbst bei einem deutschen Stahlkonzern in Duisburg — mitten im Herzen der deutschen Stahlindustrie.

Und natürlich funktioniert so ein Stahlwerk nicht ohne einen Hafen, der die Hochöfen rund um die Uhr mit Kohle und Eisenerz versorgt. Genau hier kam Carsten Eisfelds noch im Bau befindliches Luport ins Spiel, das den Haslinger Stahlbetrieb innerhalb unseres FREMO-Arrangements perfekt ergänzt hat.

Betrieblich war rund um den Stahlkomplex wirklich enorm viel los. Lange Erzzüge mussten in Luport zerlegt, sortiert und rangiert werden, dazu kam der Braunkohleverkehr aus Tschechien für das Kraftwerk in Arzberg. Allein im Hafenbereich hätte man problemlos drei oder vier Bediener während einer kompletten Session dauerhaft beschäftigen können. Auch in Haslingen selbst war ständig Arbeit vorhanden — zwei Leute waren praktisch permanent mit Rangieraufgaben beschäftigt, während ein weiterer den Verkehr auf der Hauptstrecke koordinierte und die Zugbewegungen zu den vier Betriebsstellen entlang der eingleisigen Strecke ab Haslingen regelte.

Besonders gefreut hat mich in diesem Jahr auch die starke Beteiligung der drei tschechischen Mitglieder, die ihre beeindruckenden Module mitgebracht hatten: Smržovka (Daniel Merhaut), Žst. Luby, Vlečka Přístav Holešky (Daniel Buchtela) sowie Dobříš (Jan Honza).

Dazu kamen mehrere Module, die ich auf den Treffen des vergangenen Jahres noch gar nicht gesehen hatte — zumindest nicht auf denen, an denen ich teilgenommen habe. Sie standen den bekannten Modulen in nichts nach und haben dem Arrangement noch einmal deutlich mehr Abwechslung gegeben.

Nach einem Jahr voller Betriebserfahrungen und Fahrplansessions bei FREMO freue ich mich jetzt besonders darauf, endlich mit meinem eigenen FREMO-Modul „Effem (Eitze)“ anzufangen. Wenn alles gut läuft, soll das Modul im Mai 2027 seinen ersten Einsatz haben. Die Fortschritte dazu wird es natürlich hier im Blog geben.

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