FREMO H0-RE/H0m Köln/Bonn 2026 Meet: Meter Meets Standard

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My 2026 FREMO circuit continued with a visit to the Köln/Bonn regional meeting in Bonn-Oberkassel during the Corpus Christi (Fronleichnam) weekend from 4–6 June. I made the two-hour drive from Frankfurt to Oberkassel and arrived in time for the trial run on Thursday evening.

The meeting featured a total of eight operating sessions, including the trial session. Each day began with a morning briefing at 9:15 am, followed by the first session at 9:30 am. The afternoon session started around 2:30 pm, while the after-dinner session got underway at 7:30 pm.

One of the highlights of this annual Corpus Christi meet is the connection between the H0m (metre-gauge) and H0-RE (standard-gauge) layouts. The two systems met at Spiegelrode Ost Rollwagenübergabe station, where traffic could be exchanged between the metre-gauge and standard-gauge networks. A Rollwagenübergabe is the transfer point where standard-gauge freight wagons, carried on narrow-gauge transporter wagons (Rollwagen), are delivered and collected between the two railways. In the arrangement plan, the metre-gauge network is shown in purple.

The scale of the layout becomes obvious when you step into the Jupp-Gassen-Halle. The hall was packed with modules from H0-RP25, H0-P (the private railway Westlippsche Eisenbahn, or WLE), and of course H0m. Our friends from the Netherlands also brought their Ondrup and Heinsberg modules.

What makes this arrangement particularly interesting is how the different railways interact. Hoffungstal station served as the key interchange between Deutsche Bahn and the WLE branch line, which in turn acted as the handover point for Rollwagen traffic to the metre-gauge railway. Freight wagons originating on the DB network could therefore be transferred via the WLE and continue their journey onto the metre-gauge system.

Passenger traffic was equally well integrated. Travellers arriving at Neulippetor station would disembark and walk across the street to connect with metre-gauge services to Insfeld and Hasselfelde, creating a convincing interchange between the two networks.

After my trip to the Verden-Walsroder Eisenbahn (VWE), I decided to spend all my operating sessions on the WLE. Christoph Riegel’s Westlippsche Eisenbahn (WLE) is modelled on the Westfälische Landeseisenbahn, today known as Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE), a 120-kilometre network linking Münster, Neubeckum, Beckum, Lippstadt and Warstein. Having seen his magnificent Neulippetor station at last year’s Rheda-Wiedenbrück 30th Anniversary meet, I wanted to experience the line’s Zugleitbetrieb operations for myself.

In total, I took part in five operating sessions, with the final session not ending until almost midnight. Despite the long days, I thoroughly enjoyed the meet. The combination of DB, WLE and metre-gauge operations created a highly interconnected railway where freight and passenger traffic flowed naturally between the different networks, making every session engaging from start to finish.


DEUTSCHE VERSION

FREMO H0 Köln/Bonn 2026: Betrieb zwischen Meterspur und Regelspur

Meine FREMO-Saison 2026 führte mich als Nächstes zum Regionaltreffen Köln/Bonn in Bonn-Oberkassel, das über Fronleichnam vom 4. bis 6. Juni stattfand. Von Frankfurt aus waren es rund zwei Stunden Fahrt, sodass ich rechtzeitig zum Probebetrieb am Donnerstagabend ankam.

Insgesamt standen acht Betriebssitzungen auf dem Programm, einschließlich des Probebetriebs. Jeder Tag begann mit der Lagebesprechung um 9:15 Uhr, bevor um 9:30 Uhr die erste Session startete. Die Nachmittagssession begann gegen 14:30 Uhr, die Abendsession nach dem Abendessen um 19:30 Uhr.

Ein besonderer Reiz dieses traditionellen Fronleichnam-Treffens liegt in der Verknüpfung der H0m- und H0-RE-Anlagen. Beide Netze trafen sich im Bahnhof Spiegelrode Ost Rollwagenübergabe, wo Güterverkehr zwischen Schmalspur- und Regelspurnetz ausgetauscht werden konnte. Eine Rollwagenübergabe ist dabei die Schnittstelle, an der Regelspur-Güterwagen, die auf schmalspurigen Rollwagen transportiert werden, zwischen den beiden Netzen übergeben werden. Im Arrangementplan ist das H0m-Netz violett dargestellt.

Wie groß die Anlage tatsächlich war, wurde bereits beim Betreten der Jupp-Gassen-Halle deutlich. Die Halle war dicht gefüllt mit Modulen aus H0-RP25, H0-P mit der Westlippsche Eisenbahn (WLE) und natürlich H0m. Auch unsere niederländischen Freunde hatten ihre Module Ondrup und Heinsberg mitgebracht.

Besonders spannend war das Zusammenspiel der verschiedenen Bahngesellschaften. Der Bahnhof Hoffungstal fungierte als zentrale Übergabestelle zwischen der Deutschen Bundesbahn und der WLE. Von dort aus wurden die Rollwagenverkehre an die Schmalspurbahn weitergegeben. Dadurch konnten Güterwagen aus dem DB-Netz über die WLE bis in das Meterspurnetz gelangen – ein Betriebsablauf, der auf der Anlage hervorragend nachvollzogen werden konnte.

Auch der Personenverkehr war überzeugend durchdacht. Reisende stiegen in Neulippetor aus und wechselten zu Fuß über die Straße zum Anschlusszug der Meterspurbahn nach Insfeld oder Hasselfelde. Solche Umsteigesituationen sorgten für einen glaubwürdigen und lebendigen Betrieb.

Nach meinem Besuch bei der Verden-Walsroder Eisenbahn (VWE) entschied ich mich, sämtliche Betriebssitzungen auf der WLE zu verbringen. Christoph Riegels Westlippscher Eisenbahn (WLE) orientiert sich an der Westfälischen Landeseisenbahn, heute Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE), deren rund 120 Kilometer langes Streckennetz Münster, Neubeckum, Beckum, Lippstadt und Warstein miteinander verbindet. Die beeindruckende Station Neulippetor hatte ich bereits beim 30-jährigen Jubiläumstreffen in Rheda-Wiedenbrück kennengelernt. Diesmal wollte ich den Betrieb im Zugleitverfahren selbst erleben.

Insgesamt nahm ich an fünf Betriebssitzungen teil, wobei die letzte erst kurz vor Mitternacht endete. Trotz der langen Tage hat mir dieses Treffen ausgesprochen gut gefallen. Die Kombination aus DB-, WLE- und Schmalspurbetrieb sorgte für ein eng verflochtenes Verkehrsnetz mit abwechslungsreichen Betriebsabläufen und machte jede einzelne Session zu einem besonderen Erlebnis.

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