Verden-Walsroder-Eisenbahn (VWE): Module “Kuhweg” Technically Operational

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What exactly does “technically operational” mean? As far as I know, there are no written acceptance criteria that define this term. Based on my previous experience of building modules, together with discussions with experienced FREMO members from N-RE and other groups, it is generally accepted that a module is technically operational when it satisfies two basic requirements:

  1. It connects perfectly to adjacent modules using the group’s standard end profile. The module ends fit together correctly, and the track—whether single or double track—is aligned accurately so that trains can pass through without derailments.
  2. The DCC wiring functions reliably, allowing trains to run smoothly across module joints without interruptions or short circuits.

Whether a module is fully landscaped or not has no influence on the operation of a FREMO arrangement. Of course, nobody wants to see bare plywood or an open-frame module where locomotives or wagons could fall onto the floor. However, scenery takes both time and inspiration. I have seen perfectly operational modules remain without scenery for well over a year while their owners gradually completed the landscape.

Based on these unwritten rules, I think I can now officially declare my “Kuhweg” module to be technically operational.

I spent a few hours today wiring the module. First, I drilled small holes between the sleepers for the feeder wires. I then soldered 0.5 mm² solid copper feeder wires to the outside of the rails. Before soldering, I bent the exposed ends into small hooks, making it much easier to hold the wire in place while soldering it to the rail.

I still need to practise soldering, so I hope my wiring will improve over time. Instead of having one feeder pair (red/black), I included 2 pairs of feeder for Kuhweg despite having only a short 400mm track. I think this is important especially for a reliable electrical connection between modules for short wheel-based locos such as Köf II.

Finally, I tested every electrical connection, both at the rails and at the terminal connectors underneath the module, using a simple continuity tester (buzzer) that I built almost ten years ago. When a complete electrical circuit is present, the buzzer sounds immediately. If there is no sound, it confirms one of two things: either the rail isolation is working correctly where it should be isolated, or the two rails remain properly separated without an unintended short circuit.

Until the next FREMO N-RE meeting in November, I still have about three months to complete the scenery while continuing work on the “Effem (Eitze)” module. In the meantime, all five module segments have received their first coat of protective paint. This will help protect the plywood from moisture during the ballasting process. I deliberately chose an off-white (ivory) colour because it makes layout markings and construction notes much easier to see during track laying.


DEUTSCHE VERSON

Verden-Walsroder Eisenbahn (VWE): Modul „Kuhweg“ technisch betriebsbereit

Was genau bedeutet eigentlich „technisch betriebsbereit“? Schriftlich festgelegte Abnahmekriterien gibt es dafür meines Wissens nicht. Nach meinen bisherigen Erfahrungen im Modulbau sowie nach Gesprächen mit erfahrenen FREMO-Mitgliedern aus der N-RE-Gruppe und anderen Gruppen hat sich jedoch eine allgemein anerkannte Praxis etabliert. Ein Modul gilt als technisch betriebsbereit, wenn es zwei grundlegende Voraussetzungen erfüllt:

  1. Es lässt sich gemäß der jeweiligen Modulnorm sauber mit den benachbarten Modulen verbinden. Die Modulübergänge passen exakt zusammen, und die Gleise – egal ob ein- oder zweigleisig – sind so präzise ausgerichtet, dass Züge ohne Entgleisungen darüber fahren können.
  2. Die DCC-Verdrahtung funktioniert zuverlässig, sodass die Züge ohne Unterbrechungen oder Kurzschlüsse über die Modulübergänge fahren können.

Ob ein Modul bereits landschaftlich gestaltet ist oder nicht, spielt für den Betrieb eines FREMO-Arrangements zunächst keine Rolle. Natürlich möchte niemand eine nackte Sperrholzplatte oder ein offenes Rahmenmodul sehen, bei dem Lokomotiven oder Wagen im schlimmsten Fall auf den Boden fallen könnten. Der Landschaftsbau braucht jedoch Zeit – und manchmal auch die richtige Inspiration. Ich habe schon Module gesehen, die über anderthalb Jahre lang ohne Landschaft erfolgreich im FREMO-Einsatz waren.

Nach diesen „ungeschriebenen Regeln“ würde ich daher behaupten, dass mein Modul Kuhweg“ jetzt offiziell technisch betriebsbereit ist.

Heute habe ich ein paar Stunden damit verbracht, das Modul zu verdrahten. Zunächst bohrte ich kleine Löcher zwischen den Schwellen für die Einspeiseleitungen. Anschließend lötete ich 0,5-mm²-Kupfer-Volldrähte seitlich an die Schienenprofile. Die abisolierten Drahtenden bog ich vorher zu kleinen Haken, damit sie sich beim Löten leichter an der Schiene fixieren ließen.

Beim Löten muss ich zwar noch etwas üben, aber ich bin zuversichtlich, dass sich die Qualität meiner Lötstellen mit der Zeit verbessern wird. Obwohl „Kuhweg“ nur ein 400 mm langes Gleis besitzt, habe ich bewusst zwei Einspeisepunkte anstelle eines einzigen vorgesehen. Gerade bei kurzen zweiachsigen Lokomotiven wie der Köf II halte ich eine möglichst zuverlässige Stromversorgung über die Modulübergänge für besonders wichtig.

Zum Abschluss überprüfte ich sämtliche elektrischen Verbindungen – sowohl direkt an den Schienen als auch an den Anschlussklemmen unter dem Modul. Dafür kam ein einfacher Durchgangsprüfer mit Summer zum Einsatz, den ich vor fast zehn Jahren selbst gebaut habe. Ist der Stromkreis geschlossen, ertönt der Summer sofort. Bleibt er stumm, kann das zwei Ursachen haben: Entweder befindet sich die Messstelle an einer Stelle, an der die Schienen bewusst elektrisch getrennt sind, oder die beiden Schienen sind korrekt gegeneinander isoliert und es besteht kein Kurzschluss.

Bis zum nächsten FREMO-N-RE-Treffen im November bleiben mir noch rund drei Monate, um die Landschaft zu gestalten und gleichzeitig am Modul „Effem (Eitze)“ weiterzubauen.

Inzwischen haben alle fünf Modulsegmente ihren ersten Anstrich mit einer wetter- und feuchtigkeitsbeständigen Farbe erhalten. Dadurch wird das Holz beim späteren Einschottern besser vor Feuchtigkeit geschützt. Als Farbton habe ich bewusst Elfenbein gewählt. Auf der hellen Oberfläche lassen sich Markierungen und Hilfslinien für den Gleisbau deutlich besser erkennen als auf unbehandeltem Holz.

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