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Two weeks ago I “celebrated” my first year in FREMO at my home group meet in Hanau-Großauheim. That meet usually marks the start of my annual FREMO circuit around Germany, where I normally pick two or three meets to visit, operate, and catch up with people along the way.

At the H0-RE meet in Rodgau-Dudenhofen, I somehow managed to randomly choose what turned out to be the most demanding assignment of my entire first year in FREMO. The duty covered the two local freight trains Ng 8443 and Ng 8444, both rated difficulty level 3.


Things already became complicated with Ng 8443. At Rosenthal, I had to set out seven cars, pick up loaded wagons, and re-sort them into groups for the later Ng 8444. From there, the train continued to Etlingen, where another eight cars had to be delivered before collecting more outbound traffic for the return journey.


The second half of the assignment was Ng 8444 from Etlingen — and this was where the real challenge really started. The job included a Sperrfahrt between Etlingen and Rosenthal to serve the ballast mine, where I had to deliver three cars and collect two more. After that move, I returned to Rosenthal to pick up the wagons I had assembled earlier before finally working my way back to Hebstett.

On paper, the whole duty looked manageable enough. Once operations actually started, though, it turned into a full-day battle. The timetable showed my assignment beginning at 07:10, but traffic congestion between Weinheim and Murrtal on the single-track section, combined with the complicated switching work and bottlenecks at Rosenthal and Etlingen, delayed everything badly. I eventually finished at almost 16:00 model time (1:4).

In the end, though, I survived the assignment — and thoroughly enjoyed it. Looking back, that session really summed up my first year in FREMO. From Hanau-Großauheim to Spabrücken, Rheda-Wiedenbrück, Luckenwalde, Otterbach, and Rodgau-Dudenhofen, every meet brought new lessons, new operating ideas, and plenty of memorable moments.
More importantly, I met many wonderful people who were — and still are — incredibly generous in helping me settle into the FREMO community and making the whole journey such an interesting one. My Fahrpersonal-Heft had actually prepared me surprisingly well for an assignment like this, and instead of being discouraged by the complexity, I found myself wanting even more challenging duties at future meets.
That experience also changed the way I think about operations on my own Verden-Walsroder Eisenbahn project. It showed me just how satisfying properly designed operational complexity can be, and why carefully planned bottlenecks, traffic conflicts, and switching challenges make an operating session far more engaging.
Thank you, FREMO community! ![]()
DEUTSCHE VERSION
Mein erstes Jahr bei FREMO … Challenge Accepted
Vor zwei Wochen habe ich bei unserem Heimattreffen in Hanau-Großauheim mein erstes Jahr bei FREMO „gefeiert“. Dieses Treffen ist für mich meistens der Auftakt meiner kleinen FREMO-Runde durch Deutschland, bei der ich mir jedes Jahr zwei oder drei Treffen aussuche, um Betrieb zu machen, Leute wiederzutreffen und neue Kontakte zu knüpfen.

Beim H0-RE-Treffen in Rodgau-Dudenhofen habe ich dann eher zufällig genau den Dienst erwischt, der sich später als die größte Herausforderung meines gesamten ersten FREMO-Jahres herausstellen sollte. Es ging um die beiden Nahgüterzüge Ng 8443 und Ng 8444 — beide mit Schwierigkeitsgrad 3 eingestuft.


Schon mit dem Ng 8443 wurde es in Rosenthal ziemlich anspruchsvoll. Dort musste ich sieben Wagen zustellen, beladene Wagen aufnehmen und diese gleich wieder passend für den späteren Ng 8444 sortieren. Danach ging es weiter nach Etlingen, wo noch einmal acht Wagen zugestellt werden mussten, bevor weiterer Ausgangsverkehr eingesammelt wurde.



Der zweite Teil des Dienstes war dann der Ng 8444 ab Etlingen — und genau dort begann der wirklich interessante Teil. Zum Dienst gehörte eine Sperrfahrt zwischen Etlingen und Rosenthal zur Bedienung des Schotterwerks. Dort mussten drei Wagen zugestellt und zwei weitere abgeholt werden. Anschließend ging es zurück nach Rosenthal, um die zuvor zusammengestellten Wagen wieder aufzunehmen, bevor es schließlich zurück nach Hebstett ging.

Auf dem Papier sah der ganze Dienst eigentlich noch halbwegs harmlos aus. Sobald der Betrieb aber richtig lief, entwickelte sich die Sache schnell zu einem kompletten Tagesprogramm. Laut Fahrplan begann mein Dienst offiziell um 07:10 Uhr, doch durch die dichte Verkehrslage zwischen Weinheim und Murrtal auf dem eingleisigen Abschnitt, kombiniert mit den aufwendigen Rangierbewegungen und den Engpässen in Rosenthal und Etlingen, zog sich alles erheblich in die Länge. Fertig war ich schließlich erst gegen 16:00 Uhr Modellzeit (1:4).

Am Ende habe ich den Dienst aber nicht nur überlebt — ich hatte sogar richtig Spaß daran. Rückblickend fasst diese Betriebssitzung mein erstes FREMO-Jahr eigentlich perfekt zusammen. Von Hanau-Großauheim über Spabrücken, Rheda-Wiedenbrück, Luckenwalde und Otterbach bis nach Rodgau-Dudenhofen brachte jedes Treffen neue Erfahrungen, neue betriebliche Ideen und jede Menge erinnerungswürdige Momente mit sich.
Noch wichtiger waren aber die vielen großartigen Menschen, die mich von Anfang an unterstützt haben und bis heute dafür sorgen, dass meine FREMO-Reise so interessant bleibt. Mein Fahrpersonal-Heft hatte mich tatsächlich erstaunlich gut auf einen solchen Dienst vorbereitet. Und anstatt mich von der Komplexität abschrecken zu lassen, hatte ich danach eher Lust auf noch anspruchsvollere Aufgaben bei zukünftigen Treffen.
Diese Erfahrungen haben inzwischen auch meine Sicht auf den Betrieb meiner eigenen Verden-Walsroder Eisenbahn stark beeinflusst. Mir wurde klar, wie befriedigend gut geplante betriebliche Komplexität sein kann — und warum gezielt eingebaute Engpässe, Verkehrskonflikte und anspruchsvolle Rangieraufgaben eine Betriebssitzung erst richtig spannend machen.
Danke an die FREMO-Community! ![]()
